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Nachträglicher Einbau eines Kühlwasser - Thermostat

Die Abführung der Verbrennungswärme des Motors im Geländewagen erfolgt durch die bekannte Thermosyphon Wasserkühlung. In den Kühlwassernebenkreislauf ist eine elektrische Wasserpumpe für die Fahrzeugbeheizung eingebaut, die das erwärmte Kühlwasser durch einen Wärmetauscher mit angebautem Ventilator pumpt.

Durch nachträglichen Einbau eines Thermostaten wird der Kühlwasserumlauf gesteuert, d.h., der Zulauf zum Kühler ist bis zur Erreichung von ca. 85 Grad C Wassertemperatur gesperrt.

Dadurch erreicht der Motor seine Betriebstemperatur wesentlich schneller. Außerdem wird die Heizwirkung besser, da die vom Kühlmittel aufgenommene Wärme für die Fahrzeugheizung ausgenutzt wird. Erst bei weiterer Erwärmung des Kühlmittels öffnet der Thermostat, der Kühlwasserumlauf Motor-Kühler wird wirksam und Wärme wird über den Kühler an die Außenluft abgeführt.

Seiner Zeit ist von der Auto Union ein Umrüstsatz für alle gefertigten Fahrzeuge angeboten worden. Da dieser Nachrüstsatz bereits Anfang der 80er Jahre entfiel, wurde durch entsprechende Tests mit verschiedenen Thermostaten ein Thermostat der Fa. Wahler, Typ 3053.72 Grad C als bestens geeignet gefunden.

Der Einbau erfordert keine Veränderungen am Motor oder der Kühlanlage. Der Thermostat wird einfach in den oberen Kühlerschlauch geschoben und mit einer Schlauchschelle (45-70) befestigt. Bei ca. 0 Grad C Außentemperatur erreicht der MUNGA mit dem großen Kühler schon nach einer Fahrstrecke von ca. 1 KM seine volle Betriebstemperatur.

Neben einem geringeren Verschleiß der Triebwerksteile, einer geringen Benzinersparnis steht viel frühzeitiger die volle Leistung der Fahrzeugheizung zur Verfügung.

In der warmen Jahreszeit sollte der Thermostat ausgebaut werden, um den vollen Durchlass des Wassers zu gewährleisten.

Dieses wärmende Zubehörteil ist im einschlägigen Autozubehörhandel zu einem Preis von rund 20 DM erhältlich.

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© MIG - Info 4/1986